Jeder Widerruf bekommt einen Beleg.
Den keiner nachträglich ändern kann.
Wir machen etwas, das keiner unserer Konkurrenten kann: jeder einzelne Widerruf wird kryptografisch fingerabdruckt, und täglich werden alle Fingerabdrücke zu einem Baum zusammengerechnet, dessen Wurzel öffentlich verifizierbar ist. Im Streitfall können Sie beweisen, dass ein Widerruf an genau diesem Tag bei Ihnen einging — ohne irgendjemandem Zugriff auf die anderen Widerrufe geben zu müssen.
Das Problem
Stellen Sie sich vor, ein Kunde beschwert sich ein halbes Jahr nach dem Kauf, dass er den Widerruf schon im Mai eingereicht hat und Sie hätten nicht reagiert. Wie beweisen Sie, dass er den Widerruf niemals eingereicht hat? Oder umgekehrt — wie beweisen Sie, dass er doch einging und Sie fristgerecht reagiert haben?
Eine normale Datenbank-Zeile reicht vor Gericht nicht. Der Richter fragt: Wer garantiert, dass die Zeile nicht nachträglich verändert wurde? Wer garantiert, dass die Zeile am angegebenen Datum wirklich existierte?
Die Lösung — Schritt für Schritt
Ein eindeutiger Beleg pro Widerruf
Sobald ein Kunde einen Widerruf einreicht, berechnen wir einen SHA-256-Hash über Name, Kontakt, Shop-ID, Zeitstempel, Bestellreferenz und rechtliche Grundlage. Das ist ein 64-Zeichen-Fingerabdruck, der sich ändert wenn auch nur ein einziges Zeichen im Widerruf geändert wird.
Proof-URL zu jedem Widerruf
Jeder Widerruf bekommt einen 32-stelligen Token als öffentliche URL: widerrufbutton.net/proof/abc123.... Wer den Token hat, kann den Hash prüfen — ohne sich einloggen zu müssen, ohne Daten anderer Widerrufe zu sehen.
Täglich alle Belege gemeinsam versiegelt
Jede Nacht um 02:00 UTC läuft ein Cron. Der nimmt alle Fingerabdrücke des Vortags, ordnet sie deterministisch, und baut einen Merkle-Baum — eine Datenstruktur, bei der jedes Blatt ein Fingerabdruck ist, jeder Knoten der Hash seiner beiden Kinder, und die Wurzel ein einziger 64-Zeichen-Hash ist, der alle Widerrufe des Tages eindeutig repräsentiert.
Die Wurzel versiegelt den Tag
Für jeden einzelnen Widerruf lässt sich mathematisch beweisen, dass er Teil des versiegelten Tagesbestands war (Merkle-Beweis). Wird ein Widerruf des Vortags nachträglich verändert – an Inhalt, Zeitstempel oder Reihenfolge –, passt die Wurzel nicht mehr und die Änderung fällt sofort auf. Die Tages-Wurzel lässt sich zusätzlich extern als unabhängiger Zeitstempel veröffentlichen.
Analogie: der digitale Notar
Stellen Sie sich einen Notar vor, der jeden Abend ein Logbuch mit allen Widerrufen des Tages unterschreibt und die Unterschrift in die Zeitung setzt. Wenn jemand später behauptet, ein Widerruf sei an einem bestimmten Tag eingegangen, kann der Notar sagen: „Ja, er steht in meinem Logbuch, und die Zeitungsausgabe vom nächsten Tag beweist, dass das Logbuch an diesem Abend so aussah.“
Unser Merkle-Tree ist dieser Notar: Die Tages-Wurzel ist die Unterschrift unter dem Logbuch des Tages. Sie lässt sich als externer Zeitstempel veröffentlichen — die „Zeitung“ — und macht jede nachträgliche Änderung sofort erkennbar. Unbestechlich, nachprüfbar, ohne Gerichtstermin.
Warum das wichtig ist
Wenn ein Shop am 19. Juni 2026 keinen rechtskonformen Widerrufsbutton hat, verlängert sich die Widerrufsfrist laut § 356 Abs. 3 BGB automatisch auf zwölf Monate und vierzehn Tage. Ein Jahr lang kann jeder Kunde jeden Kauf widerrufen und eine Rückerstattung verlangen.
Wenn ein Shop einen Button hat, aber nicht beweisen kann, dass ein bestimmter Widerruf einging — oder umgekehrt, dass keiner einging — kann ein Kunde mit einer einfachen Behauptung einen Schaden auslösen. Unser Audit-Proof macht solche Behauptungen überprüfbar.
Kein anderer Widerrufsbutton-Anbieter auf dem Markt bietet einen kryptografischen Nachweis. Das ist unsere Spezialität.
Audit-Proof ist in jedem Plan enthalten
Auch im kostenlosen Free-Tier. Wir glauben, dass gerichtsfester Nachweis kein Premium-Feature sein sollte.
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