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Widerrufsbutton für WordPress & WooCommerce einrichten

Schritt-für-Schritt: So richten Sie den Widerrufsbutton für Ihren WordPress- oder WooCommerce-Shop ein – in wenigen Minuten, ohne Plugin-Installation.

WordPress ist mit über 40 % Marktanteil das beliebteste Content-Management-System der Welt – und WooCommerce das meistgenutzte Shop-Plugin. Wenn Sie einen WordPress- oder WooCommerce-Shop betreiben, müssen auch Sie ab dem 19. Juni 2026 einen rechtskonformen Widerrufsbutton anbieten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie den Widerrufsbutton für WordPress einrichten.

Warum WordPress-Shops betroffen sind

Die neue Pflicht gemäß § 356a BGB gilt für alle B2C-Online-Shops – unabhängig vom eingesetzten Shopsystem. Das betrifft:

  • WooCommerce-Shops: Ob mit Germanized, German Market oder ohne zusätzliches Plugin
  • WordPress + Plugin-Shops: Easy Digital Downloads, WP eCommerce und andere E-Commerce-Plugins
  • WordPress-Dienstleister: Auch wenn Sie Dienstleistungen (Beratung, Coaching, Kurse) online verkaufen

Entscheidend ist nicht das Shopsystem, sondern ob Sie Verträge mit Verbrauchern schließen, bei denen ein Widerrufsrecht besteht.

Option 1: Germanized Plugin

Germanized ist das beliebteste Plugin für rechtskonforme WooCommerce-Shops in Deutschland. Die Entwickler haben angekündigt, den Widerrufsbutton in einem zukünftigen Update zu integrieren.

Die Herausforderung: Stand heute gibt es noch keine offizielle Umsetzung. Germanized wird voraussichtlich erst im Mai 2026 ein entsprechendes Update veröffentlichen – nur wenige Wochen vor dem Stichtag. Das bedeutet:

  • Knappe Zeitspanne für Tests und Fehlerbehebung
  • Mögliche Inkompatibilitäten mit anderen Plugins
  • Abhängigkeit von einem einzigen Plugin-Anbieter
  • Unklar, ob die Umsetzung alle gesetzlichen Anforderungen vollständig abdeckt

Option 2: WiderrufButton Widget (sofort verfügbar)

WiderrufButton ist eine eigenständige Lösung, die unabhängig von WordPress-Plugins funktioniert. Die Integration erfolgt über ein einziges Script-Tag – keine Plugin-Installation, keine Datenbank-Änderungen, kein Wartungsaufwand.

Vorteile gegenüber einer Plugin-Lösung:

  • Sofort verfügbar: Nicht auf Plugin-Updates warten
  • Systemunabhängig: Funktioniert mit jedem Theme und jedem Plugin
  • CSS-isoliert: Läuft in einer Shadow-DOM-Kapsel – keine Konflikte mit Ihrem Theme-CSS
  • Automatische Updates: Gesetzliche Änderungen werden automatisch eingespielt
  • DSGVO-konform: Keine Cookies, Hosting in Deutschland

Schritt-für-Schritt Anleitung mit WiderrufButton

So richten Sie den Widerrufsbutton für Ihren WordPress-Shop ein:

Schritt 1: Kostenloses Konto erstellen

Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf widerrufbutton.net. Sie benötigen nur Ihre E-Mail-Adresse – keine Kreditkarte.

Schritt 2: Shop anlegen

Legen Sie im Dashboard Ihren Shop an. Geben Sie den Namen und die Domain ein (z. B. „mein-shop.de“). WiderrufButton generiert automatisch einen einzigartigen Widget-Key für Ihren Shop.

Schritt 3: Script-Tag einfügen

Fügen Sie das Script-Tag in Ihren WordPress-Shop ein. Dafür haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Theme-Editor: Unter „Design → Theme-Datei-Editor“ in der footer.php vor </body>
  • WPCode Plugin: Installieren Sie das kostenlose Plugin WPCode und fügen Sie das Script als „Footer Snippet“ ein
  • Child Theme: In der functions.php über wp_enqueue_script()

Der Code sieht so aus (Ihren Widget-Key finden Sie im Dashboard):

<script
  src="https://widerrufbutton.net/widget/dist/wh.js"
  data-shop-id="IHR_WIDGET_KEY"
  data-position="footer"
  data-lang="de"
  async defer
></script>

Schritt 4: Testen

Rufen Sie Ihren Shop auf und prüfen Sie, ob der Widerrufsbutton sichtbar ist. Klicken Sie auf den Button und senden Sie einen Test-Widerruf ab. Im WiderrufButton-Dashboard sehen Sie den eingegangenen Widerruf sofort.

Häufige Fehler bei der Umsetzung

Vermeiden Sie diese typischen Fehler bei der Integration des Widerrufsbuttons:

  1. Button nur auf der Startseite: Der Widerrufsbutton muss auf allen Seiten verfügbar sein – nicht nur auf der Startseite
  2. Button hinter Login versteckt: Der Widerrufsbutton darf nicht hinter einem Kundenkonto-Login versteckt sein
  3. Caching-Probleme: Stellen Sie sicher, dass Ihr Caching-Plugin (WP Rocket, W3 Total Cache) das Script nicht blockiert
  4. Cookie-Banner blockiert Script: Das WiderrufButton-Widget setzt keine Cookies und darf daher nicht vom Cookie-Banner blockiert werden
  5. Fehlende E-Mail-Bestätigung: Die automatische Eingangsbestätigung ist gesetzlich vorgeschrieben – WiderrufButton erledigt das automatisch

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Ein Script-Tag – kein Plugin, kein Wartungsaufwand.

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Fazit

Die Widerrufsbutton-Pflicht betrifft auch Ihren WordPress-Shop. Während Plugin-Lösungen wie Germanized voraussichtlich erst kurz vor dem Stichtag verfügbar sein werden, können Sie mit WiderrufButton schon heute loslegen. Die Integration dauert wenige Minuten, funktioniert mit jedem Theme und Plugin und sorgt dafür, dass Ihr Shop ab dem 19. Juni 2026 rechtskonform ist.

Mehr zur Integration finden Sie auf unserer WordPress-Integrationsseite und der WooCommerce-Anleitung.

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